Historie der Licht- und Kraftwerke Harz (LKH)


 

1909 baute Zimmermeister Otto Lampe in Eisdorf eine Wasserkraftanlage zur Stromerzeugung. Daraus wurde 1910 das Unternehmen "Elektrizitätswerk Eisdorf GmbH".

1912

Vertragsabschluss mit den umliegenden Gemeinden zur Versorgung mit elektrischer Energie.

1913

Das Versorgungsgebiet wird über den gesamten Landkreis Osterode und den größten Teil des Kreises Zellerfeld ausgedehnt.  Umfirmierung in "Licht- und Kraftwerke Harz GmbH".

1913/1914

Bau einer Dampfkraftwerksanlage mit drei Maschinenaggregaten in Osterode.

1915

Erweiterung der Versorgung auf Teile der Landkreise Blankenburg und Gandersheim.

1920-1924

Anschluss an das Staatliche Großkraftwerk Hannover (heute E.ON-Energie) im Umspannwerk Münchehof.

1925

Stilllegung der Dampfkraftanlage in Osterode.

1926

Erwerb von Geschäftsanteilen durch die "Deutsche Continental-Gas-Gesellschaft" DCGG.

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1957

Umwandlung der GmbH in einen Eigenbetrieb der heutigen Contigas Deutsche Energie-Aktiengesellschaft, München

1969

Errichtung von fünf Umspannwerken im Zuge des Netzausbaus der LKH.

1982/1984

Erweiterung und Modernisierung des Verwaltungsgebäudes in Osterode

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1987

Das unterirdische Wasserkraftwerk St. Andreasberg wird in die Liste der internationalen Maschinenbaudenkmäler der American Society of Mechanical Engineers aufgenommen.

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1987

Die EAM wird neuer Partner der LKH. Die Übernahme erfolgt in drei Umspannwerken. Weitere Mengen liefern die Wasserkraftanlagen der Harzwasserwerke.

1989

Errichtung des ersten Windparks im Oberharz.

1991

Inbetriebnahme der Deponiegasverstromungsanlage Hattorf.

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1998

Bau eines Blockheizkraftwerkes (BHKW) auf dem Gelände der Kläranlage Scharzfeld.
Ausbau der Deponiegasverstromung durch ein weiteres BHKW in Hattorf.

1999

LKH führt das Ökostromangebot HarzNatur in den Markt ein.