Historie der Harz Energie


2002

Die Nordharzer Kraftwerke GmbH, die Licht- und Kraftwerke Harz GmbH und die Westharzer Kraftwerke GmbH fusionieren zur Harz Energie GmbH & Co. KG.

Eröffnung der Erdgasversorgung in den Orten Lütgenhausen, Rüdershausen und Wollershausen.

2003

Harz Energie beteiligt sich mit 24 Prozent an der Stadtwerke Altenau GmbH.

Nach über 33 Jahren Betriebszugehörigkeit, davon 25 Jahre als Geschäftsführer, wird Rolf Denecke zum Jahresende in den Ruhestand verabschiedet.

2004

Harz Energie übernimmt 49% der Stadtwerke Bad Lauterberg GmbH. Mit 51% bleibt die Stadt Bad Lauterberg Mehrheitsgesellschafterin.

In der Petershütter Allee 2 in Osterode am Harz eröffnet Harz Energie eine Erdgastankstelle.

In Goslar wird das "Kulturkraftwerk Harz Energie" eröffnet. In Kooperation mit dem Förderkreis Goslarer Kleinkunsttage e.V. wird das ehemalige Elektrizitätswerk zur Bühne für Kunst und Kultur, Theater und Live-Musik.

Harz Energie erwirbt eine Beteiligung in Höhe von 25,1% der Stadtwerke Bad Sachsa GmbH von der Thüga AG.

2005

Harz Energie erhält die Zertifizierung des Technischen Sicherheitsmanagements in den Sparten Erdgas, Strom und Trinkwasser. Das TSM-Zertifikat ist vergleichbar mit der DIN ISO 9001.

Die Stadtwerke Bad Lauterberg GmbH und Harz Energie verstärken ihre Zusammenarbeit bei Ablesung und Abrechnung und betreiben künftig ein gemeinsames Kundenzentrum.

Eröffnung der Erdgastankstelle in Duderstadt.

2006

Einbringung der Stadtwerke Braunlage GmbH in die Harz Energie.

Die Harz Energie-Betriebsstelle Bad Sachsa zieht zu den Stadtwerken Bad Sachsa um. Beide Unternehmen intensivieren ihre enge Zusammenarbeit.

Eröffnung der Erdgastankstellen in Bad Lauterberg/Barbis und in Osterwieck.

 2007

Gründung der Harz Energie Netz GmbH. Als 100-prozentige Tochtergesellschaft betreibt sie die Netze der Harz Energie im Harz, Harzvorland und Eichsfeld.

Erwerb der Versorgungssparte der Stadtwerke St. Andreasberg.

Verschmelzung der Licht- und Kraftwerke Seesen/Harz GmbH mit der Harz Energie und Einbringung der Strom- und Gasnetze sowie der Wasserversorgung der Versorgungsbetriebe Seesen/Harz GmbH in die Harz Energie.

Die Stadtwerke Bad Lauterberg und Harz Energie weiten ihre strategische Partnerschaft auch auf die technischen Bereiche aus.

 2008

Einführung der neuen Ökostrom-Produkte Harz Energie NaturWatt Strom und Harz Energie NaturWatt Strom plus.

 2009

Harz Energie und Förderkreis Goslarer Kleinkunsttage e. V. verlängern ihren Kooperationsvertrag für das Kulturkraftwerk Harz Energie vorzeitig bis ins Jahr 2019.

Die Stadt Braunlage verlängert ihren Erdgas-Konzessionsvertrag um weitere 20 Jahre.

Ein kommunales Bieterkonsortium aus rund 50 deutschen Stadtwerken und regionalen Versorgern erwirbt die Thüga AG von E.ON. Mit dabei sind auch Harz Energie, die Stadtwerke Bad Harzburg und die Stadt Bad Harzburg als Partner des Konsortiums Kom9.

Die Harz Energie Netzgesellschaft weiht in Bad Lauterberg ein neues Umspannwerk ein. Rund drei Millionen Euro investierte das Unternehmen in den Neubau.

2010

Die Erdgas-Konzessionsverträge mit  der Stadt Bad Lauterberg, dem Ilsenburger Ortsteil Drübeck und den Nordharzer Ortsteilen Abbenrode,Stapelburg, Veckenstedt und Wasserleben werden um weitere 20 Jahre verlängert.

Der vertriebliche Geschäftsbereich der Versorgungsbetriebe Seesen GmbH (VBS) geht auf die Harz Energie GmbH & Co. KG über. Im Gegenzug erhöhen sich die Gesellschaftsanteile der VBS an der Harz Energie von 4,22 % auf 5 %.

Die Harz Energie GmbH & Co. KG ist Gründungsmitglied der Thüga Erneuerbaren Energien GmbH & Co. KG. Bis 2020 will das Gemeinschaftsunternehmen eine Milliarde Euro in Projekte zur regenerativen Energierzeugung investieren.

Die Harz Energie Netz GmbH wird zum zweiten Mal nach den Standards des Technischen Sicherheitsmanagements (TSM) zertifiziert.

Harz Energie eröffnet in Osterwieck eine weitere Geschäftsstelle. Es ist der 13. Standort in der Region.

Das Kulturkraftwerk Harz Energie ist erneut Austragungsort der Deutschen Kabarett-Bundesliga. Die Kleinkunstbühne hat sich zu einer der bedeutendsten Kleinkunstbühnen Norddeutschlands entwickelt.

Die Grube Samson in St. Andreasberg wird als Teil der "Oberharzer Wasserwirtschaft" zum UNESCO-Weltkulturerbe.  In dem historischen Bergbauschacht betreibt Harz Energie zwei unterirdische Wasserkraftwerke.

2011

Die Gemeinden Gieboldehausen, Krebeck, Katlenburg-Lindau, Rhumspringe, Wollbrandshausen und Wollershausen vergeben erstmals die Stromkonzessionen an die Harz Energie Netzgesellschaft. Insgesamt werden acht Konzessionsverträge für Strom, Erdgas oder Trinkwasser um weitere 20 Jahre verlängert. Nur die Einheitsgemeinde Osterwieck votierte gegen ihren Altkonzessionär.

Gemeinsam mit den Stadtwerken Northeim erwirbt Harz Energie jeweils 20% an der Gemeindewerke Bovenden GmbH & Co. KG.

Die Eichsfelder Wirtschaftsbetriebe GmbH (EWB) übertragen der Harz Energie einen Geschäftsanteil in Höhe von 25,1 % an der Tochtergesellschaft Eichsfelder Energie- und Wasserversorgungs-GmbH (EEW). Im Gegenzug wird die EWB siebter Gesellschafter der Harz Energie.

In Langelsheim nimmt das Holzpelletierwerk die Produktion von zertifizierten Holzpellets auf. Gemeinsam mit den Stadtwerken Mainz und juwi gründete Harz Energie die RIO Holzenergie GmbH & Co. Harz Energie hält 24,9% der Anteile.

Das Freiburger Öko-Institut bewertet auch im Geschäftsjahr 2011 den Harz Energie NaturWatt Strom als ökologisches Spitzenprodukt von hoher Qualität und gutem Preis-Leistungs-Verhältnis. Es wird damit im dritten Jahr in Folge in die EcoTopTen-Liste aufgenommen.

2012

Harz Energie erwirbt über die Beteiligung an der Thüga Erneuerbare Energien GmbH & Co. KG elf neue Windkraftanlagen. Standorte sind in Niedersachsen, Sachsen-Anhalt, Rheinland-Pfalz und Brandenburg. Erstmalig wird auch in eine 3 Megawatt-Anlage investiert, die vor allem für windschwächere Regionen geeignet ist.

Die Gemeinde Kalefeld und die Harz Energie Netzgesellschaft schließen einen neuen Strom-Konzessionsvertrag ab. Erstmals erhält die Harz Energie Netz GmbH den Auftrag auch für das Stromnetz im Ortsteil Sebexen.

Harz Energie nimmt in Osterode drei Stromtankstellen in Betrieb. Die Ladestationen für Elektrofahrzeuge werden ausschließlich mit Ökostrom betrieben. Auch im Fuhrpark setzt Harz Energie auf Elektromobiliät: das erste E-Mobil wird zwischen Duderstadt, Goslar, Osterode und Seesen für Post- und Verteildienste eingesetzt.

2013

Das unabhängige und von der Stiftung Warentest geprüfte Energieverbaucherportal zeichnet die Harz Energie GmbH & Co. KG zum dritten Mal in Folge als „TOP-Lokalversorger“ aus. Bei der Beurteilung werden neben dem Preis auch regionales Engagement, Servicequalität, Verbraucherfreundlichkeit und Umweltschutzaspekte erfasst.

Die Stadt Duderstadt verlängert den Erdgas-Konzessionsvertrag mit der Harz Energie Netz GmbH für weitere 18 Jahre. Bereits 1926 wurde der erste Vertrag mit dem Vorgänger-unternehmen Westharzer Kraftwerke geschlossen.

Über ihre Beteiligung an der Thüga Erneuerbare Energien GmbH & Co. KG erwirbt die Harz Energie GmbH & Co. KG gemeinsam mit der ESWE Versorgungs AG aus Wiesbaden sieben Windparks in Mecklenburg-Vorpommern, Brandenburg, Hessen, Sachsen-Anhalt und Thüringen.

Harz Energie weiht in Goslar die insgesamt sechste Ladesäule für Elektrofahrzeuge ein. In der Kaiserstadt ist es der erste öffentliche Ladepunkt.

Die Bundesnetzagentur bestätigt der Harz Energie Netz GmbH zum wiederholten Mal zuverlässige Gasnetze. Die Bundesnetzagentur wertet jährlich für alle Gasnetzbetreiber Zeitpunkt, Dauer, Ausmaß und Ursache von Versorgungsunterbrechungen aus.

Nach zweijähriger Bauzeit weiht die Harz Energie Netz GmbH ihre neue Leitstelle am Hauptsitz in Osterode ein. Rund eine Million Euro hat der Netzbetreiber in den Neubau investiert.

Im Rahmen eines Pilotprojektes von Volkswagen testet Harz Energie das Vorserienmodell des elektrisch betriebenen Kastenwagens Caddy Maxi Blue-e-Motion im Alltagseinsatz. Während der einjährigen Testphase werden Fahrzeugdaten aufgezeichnet, die wichtige Informationen für die Optimierung von Motor- und Batteriezustand liefern.

2014

1,5 Millionen Euro hat die Harz Energie Netz GmbH in den Neubau eines 110-kV-Umspannwerks in Herzberg am Harz investiert. Die Anlage ersetzt eine 60-kV-Anlage.

Bürgerinnen und Bürger in Bad Grund, Osterode, Herzberg, Walkenried und Seesen können defekte Straßenlaternen künftig bequem online melden. Die Netzgesellschaft erfährt so schneller von Störungen an der Straßenbeleuchtung, und Anwohner können einsehen, wann die Reparatur geplant ist.

Zum dritten Mal in Folge wird Harz Energie als „TOP-Lokalversorger" ausgezeichnet.

Hohe Ehrung für Harz Energie vom Land Niedersachsen und dem Landesfeuerwehrverband: Das Unternehmen wurde für seine aktive Unterstützung der ehrenamtlich tätigen Brandschützer mit der Plakette „Partner der Feuerwehr“ ausgezeichnet.

Mit einer Ladesäule in Seesen erweiterte Harz Energie sein Netz an öffentlichen Ladepunkten für Elektrofahrzeuge.

Die Kindertagesstätte „Hohensteiner Zwerge“ in Mackenrode im Landkreis Nordhausen produziert jetzt Strom. Über 12 Fotovoltaikmodule auf dem Dach des Kindergartens liefert die Sonne rund 2.500 Kilowattstunden jährlich.Es ist bereits die sechste Anlage, die Harz Energie auf Dächern von Kindergärten errichtete.

2015

Die Gemeinde Hohenstein und die Harz Energie Netz GmbH bleiben Partner. Bürgermeister Andreas Gerbothe sowie Geschäftsführer Ulrich Diestel und Prokurist Thomas Preiß von der Harz Energie-Netzgesellschaft verlängerten zum Jahresbeginn 2015 den Konzessionsvertrag für das örtliche Erdgasnetz.

Die Harz Energie GmbH & Co. KG ist 2015 vom unabhängigen Energieverbraucherportal erneut mit dem Prädikat „TOP-Lokalversorger“ in den Sparten Strom und Erdgas ausgezeichnet worden.

Bestnoten erhielt die Harz Energie Netz GmbH bei der Überprüfung des Technischen Sicherheitsmanagements (TSM). Vorausgegangen war eine mehrtägige Inspektion der Betriebsabläufe, der technischen Ausstattung, von Arbeitssicherheit und Umweltschutzmaßnahmen sowie Mitarbeiterqualifikationen und des Störungsmanagements.

Im März unterzeichneten Vertreter der Windenergie Hattorf GbR, der Windenergie Schwiegershausen GbR und der Harz Energie GmbH & Co. KG den Vertrag zur Gründung einer gemeinsamen Gesellschaft, der Windenergie Hattorfer Berg GmbH & Co. KG.

Der Geschäftsführer der Harz Energie-Netzgesellschaft, Ulrich Diestel, ging am 30.06.2015 in den Ruhestand. 19 Jahre war Diestel als Geschäftsführer zunächst für die Nordharzer Kraftwerke GmbH in Goslar, dann die Harz Energie GmbH & Co. KG in Osterode und schließlich die Harz Energie Netz GmbH tätig. Dirk Schaper übernimmt die alleinige Geschäftsführung des regionalen Netzbetreibers.

Mit 45 weiteren Unternehmen der Thüga-Gruppe hatte sich die Harz Energie GmbH & Co. KG vor rund drei Jahren dazu entschlossen, deutschlandweit gemeinsam in regenerative Energieerzeugung zu investieren. Nach der Kapitalerhöhung im Geschäftsjahr 2015 ist die Harz Energie jetzt mit 4,49 Prozent an der Thüga Erneuerbare Energien GmbH & Co. KG beteiligt.

Im Juni erneuerte die Harz Energie-Netzgesellschaft die Strom-Mittelspannungsleitung zwischen Königskrug und Oderbrück. Insgesamt fünf Kilometer Freileitungen wurden durch 20.000-Volt-Erdkabel ersetzt.

Eine effektvolle Illumination setzt den Harz Energie-Standort in Herzberg seit Herbst in Szene. Im Rahmen des Neubaus eines 110-kV-Umspannwerks wurden die Fassaden der Betriebsgebäude mit modernster LED-Lichttechnik ausgestattet.

Schon 2011 hatten sich die Gemeinden Gieboldehausen, Krebeck, Rhumspringe, Wollbrandshausen, Wollershausen und Katlenburg-Lindau für eine Vergabe der Stromkonzession an die Harz Energie Netz GmbH entschieden. Nach zähen Verhandlungen gelang es dem Netzbetreiber 2015 eine Einigung mit der abgebenden Energie Netz Mitte über Umfang und Kaufpreis der zu übernehmenden Netze zu erzielen. Die Netzübernahme zum Jahreswechsel verlief für die Bürger unterbrechungsfrei und reibungslos.

Schüler aus dem Senegal informierten sich bei der Harz Energie über die Arbeitswelt. Seit 2012 besteht zwischen dem Tilman-Riemenschneider-Gymnasium in Osterode und zwei Schulen im Senegal eine Partnerschaft, die von dem regionalen Energieversorger gefördert wird.

Seit Dezember 2015 erweitert der aktuelle e-Golf den Fuhrpark der Harz Energie. Dieser soll nicht nur einen weiteren Beitrag für die Umwelt leisten, sondern dient auch den Mitarbeitern, eigene Erfahrungswerte zu sammeln und die neue Technik im wahrsten Sinne des Wortes zu erfahren.

Im Geschäftsjahr 2015 hat die Harz Energie GmbH & Co. KG ihre Anteile an der Kom9 GmbH & Co. KG aufgestockt. Harz Energie hält nun 5,39 Prozent an dem Verbund aus Stadtwerken und regionalen Energieversorgern.

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